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Seminar „Innovative Präventionsstrategien gegen den Fahrraddiebstahl"
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Abstellanlagen, Fahrradschlösser, Codierung/Registrierung und Versicherungsmodelle waren die Themen, die am 15.4.2009 im Zuge des Seminars „Innovative Präventionsstrategien gegen den Fahrraddiebstahl" von ExpertInnen in der Forschungsgesellschaft Mobilität in Graz behandelt wurden.

Vor allem die immense Zunahme an Fahrraddiebstählen in der Steiermark (+20% im Vergleich zu 2008) veranlassten das Verkehrsressort des Landes Steiermark, das Lebensministerium und Uniqa, eine Initiative zur Diebstahlprävention zu setzen.

Die wichtigsten Schritte zur erfolgreichen Diebstahlprävention müssen allerdings von den RadfahrerInnen selbst gesetzt werden. Dazu gehört:

 

  • Benützung eines hochwertigen Schlosses
  • Ansperren statt Absperren: Räder, die nicht an einem fixen Objekt gesichert werden, können problemlos in ein Auto geladen werden
  • Laufrad und Rahmen gemeinsam ansperren
  • Weitere wertvolle Teile durch Spezialverschlusssysteme (z.B. Pitlock-System) schützen – Schnellspanner erleichtern den Diebstahl von Sattel und Laufrad
  • Codieren/ Registrieren des Fahrrads
  • Abschließen einer Fahrraddiebstahlversicherung



„Codieren oder Registrieren?“

Vertreter der Polizei, des Lebensministeriums, des Verkehrsministeriums, des Fahrradhandels, der ARGUS Steiermark und der Forschungsgesellschaft Mobilität gingen dieser Frage genauer auf den Grund.

Obwohl die Fahrrad-Codierung der Polizei durchaus ihre Vorteile aufweist, stellt sich die Frage, ob durch Probleme mit Stabilität und Garantie beim Gravieren der immer dünnwandiger werdenden Rahmen nicht bald ein neues System geschaffen werden muss.

Eine entsprechende Lösung könnte die Österreichische Fahrradregistrierungsdatenbank (Externe Verknüpfung www.fase24.at) bieten: Fahrräder würden, so von den  KundInnen gewünscht, gegen eine Gebühr von 7 €, durch Eingabe von Rahmennummer, Modell, Farbe, Rahmenhöhe usw. durch den Fahrradhandel in einer Datenbank registriert werden. Nur die Polizei hat die Möglichkeit, die eingegebenen Daten für ihre Arbeit zu verwenden. Durch die Registrierung direkt beim Kauf eines Fahrrads ist es möglich, schon bald eine große Flächendeckung an erfassten Fahrrädern zu gewährleisten.

Die Entscheidung über ein neues System liegt allerdings beim Innenministerium, dem die Ergebnisse dieses Seminars übermittelt werden.



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Die Ergebnisse des Workshops wurden zu einem Maßnahmenblatt zusammengefasst: 

Externe Verknüpfung >>Maßnahmenblatt 4.2 - Diebstahlprävention  

Alle Vorträge des Seminars „Innovative Präventionsstrategien gegen den Fahrraddiebstahl" finden Sie hier:

Externe Verknüpfung Agenda

Externe Verknüpfung Einführung in das Seminar (Gudrun Uranitsch, FGM)

Externe Verknüpfung Fahrraddiebstahl - Erfahrungen der Polizei in der Steiermark (Chefinspektor Herbert Schreiner)

Externe Verknüpfung Codierung/Registrierung - ein Internationaler Überblick (Günther Illek, FGM)

Externe Verknüpfung FASE24 - Registrierung als Alternative zur Codierung (Firma Zweirad Matzer)

Externe Verknüpfung Fahrraddiebstahl - Was kann ich selbst dagegen tun? (Peter Weiss, Stadt Salzburg)

Externe Verknüpfung Fahrradschlösser - Ein kurzer Überblick (Günther Illek, FGM)

Externe Verknüpfung  Qualitätsschlösser - Wie kommen wir zu unseren Standards? (Helmut Eder, Firma ABUS)

Externe Verknüpfung Versicherungen im Vergleich (Gudrun Uranitsch, FGM)




Workshop - Zusammenfassungen
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Externe Verknüpfung Workshop 1 - Abstellanlagen

Externe Verknüpfung Workshop 2 - Codierung / Registrierung

Externe Verknüpfung Workshop 3 - Versicherungen und Fahrradschlösser

 





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26.03.2013
Eva Haselwander

 
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