Alltagsradler
Sie sind hier: Radland » Rad im Alltag » GemeindeRadln 
 
"BikeLine" bringt Ökoregion-Kids aufs Rad
Über "BikeLine" soll das Fahrrad wieder verstärkt das Verkehrsmittel der Schülerinnen und Schüler werden. In der Ökoregion Kaindorf wurde dieses auf gemeinsame Hin- und Rückwege und verschiedene Anreize setzende Pooling Ende Mai an der Hauptschule aus der Taufe gehoben.

BikeLinerInnen
BikeLinerInnen
Bildvergrößerung

BikeLinerInnen
BikeLinerInnen
Bildvergrößerung

Bikeline Station mit Projektleiter DI Dietmar Scheibelhofer
Bikeline Station mit Projektleiter DI Dietmar Scheibelhofer
Bildvergrößerung

Die „BikeLine" will die Vorteile und den Spaßfaktor des Radfahrens bei SchülerInnen, aber auch bei LehrerInnen und Eltern wieder ins Bewusstsein bringen. Von den sechs Gemeinden des Schulsprengels Kaindorf wurden eigene Strecken („BikeLines") mit Fahrrad-Haltestellen und Hinweistafeln beschildert. Die Routen wurden so gewählt, dass die SchülerInnen kaum auf stark Kfz-frequentierten Straßen fahren können. Seit 2009 werden außerdem die Radwege in der Ökoregion Kaindorf massiv ausgebaut.  

Durch das Zusammenwarten und gemeinsame Abfahren sind stets größere Gruppen selbstständig unterwegs, nur hin und wieder wird sich jemand aus dem Lehrkörper, der Gemeinde oder Gäste unter den strampelnden Teenager-Haufen mischen.

Initiator Dieter Scheiblhofer fasst die Motivation zusammen: "Sehr viele Kinder aus unserer Region werden von ihren Eltern mit dem Auto in die Schule gebracht. Schulbusse verkehren zwar, müssen aber aufgrund der starken Zersiedelung weite Strecken zurücklegen - entsprechend lange sind unsere Kinder unterwegs. Fahrräder werden nur sehr selten genutzt." Ein Grund für die schwac he Fahrradnutzung liege in der subjektiv empfundenen Gefährlichkeit des Schulweges: "Wären mehr
Radfahrer auf der Straße, so würden sie die Geschwindigkeit der Straße vorgeben, und Autofahrer wären gezwungen, langsamer und rücksichtsvoller zu fahren",
folgert Scheiblhofer.

Das Modell sieht die Verwendung des Fahrradhelms verpflichtend vor, auf diesem ist ein elektronischer Sticker. Die BikeLinerInnen checken damit an einem elektronischen Terminal ein. So werden die Fahrten effizient dokumentiert, gleichzeitig kann so das Belohnungssystem administriert werden.

Die Kinder erhalten bis zum Schulende für die geradelten Kilometer einen Geldbetrag gutgeschrieben. Parallel werden Spiele durchgeführt, bei denen alle fleißigen BikeLinerInnen täglich kleine Überraschungspreise gewinnen können. Am Ende werden jene SchülerInnen prämiert, die die meisten Kilometer und die meisten Höhenmeter gemacht haben und die am häufigsten gefahren sind. Auch Schulklassenwertungen sind vorgesehen geben. Für alle TeilnehmerInnen gibt es zudem coole „All-Wetter-Jacken".

Die Kaindorfer "BikeLine" ist am 21. Mai gestartet. Bei der Premiere wurden die NachwuchsradlerInnen von den Bürgermeistern der Region, den Initiatoren sowie zahlreichen Sponsoren begleitet, mit denen dann gemeinsam ein Bikerfrühstück eingenommen wurde. Bis zum Schuljahr-Finale am 2. Juli wurden von den SchülerInnen der Hauptschule Kaindorf ca. 600 Fahrten absolviert und dabei in etwa 5.000
Kilometer zurückgelegt. 

"Die Rückmeldungen von Schülern und Eltern sind überaus positiv, und wir beabsichtigen die BikeLine ab Herbst auch an weiteren Schulen zu installieren", so Scheiblhofer.

>> mehr zu den BikeLine Ergebnissen 2010 unter Externe Verknüpfung www.bikebird.at/bikeline

(ARGUS)




*
*

Nähere Infos unter:
DI Dietmar Scheibelhofer
Am Schloßberg 345
8224 Kaindorf
Externe Verknüpfung www.bikebird.at/bikeline
Externe Verknüpfung www.bikebird.at
Externe Verknüpfung office@bikebird.at
Tel.: +43 676 48 24 101





Öffnet ein neues Fenster: Verwaltung Land Steiermark
Schriftgröße:A  A  A
 
Hotline Fahrplanauskunft
 
Radroutenplaner BikeCitizen
 
Newsletter
 
LETZTE ÄNDERUNG
22.07.2010
Bernhard Krause

 
BEITRAG KOMMENTIEREN
» Kommentare verfassen
© 2008 Land Steiermark - Amt der Steiermärkischen Landesregierung Impressum