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Geh- und Radwegbrücke als wahrer „Hingucker“
Die Zeit des Niederwassers wird für rege Bautätigkeiten genutzt.
Die Zeit des Niederwassers wird für rege Bautätigkeiten genutzt.
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Und so wird die Brücke...
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...in Zukunft aussehen.
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2002 wurde im Zuge der Verlegung der L 302, Judendorferstraße, ca. 270 Meter flussauf wärts der alten, sanierungsbedürftigen Landesstraßenbrücke, die in den letzten Jahren als Geh- und Radweg diente, eine neue Murbrücke errichtet. Sie stellt die einzige Straßenverbindung zwischen den Gemeinden Gratkorn und Gratwein-Straßengel dar. „Die Firma Sappi beabsichtigt nun ihr Betriebsgelände zu erweitern und möchte daher die alte Landesstraßenbrücke in das Werksgelände und damit in ihr Eigentum übernehmen. Durch die Übernahme ist es erforderlich, für diesen Abschnitt des R2 Murradweges, der Bestandteil des regionalen Radverkehrskonzeptes Gratkorn sein wird, eine neue Geh- und Radwegverbindung über die Mur zu schaffen. Die Arbeiten haben im letzten November begonnen, bis Anfang Juli soll das knapp 2,3 Millionen Euro Projekt, bei dem sich Gratkorn und Gratwein-Straßengel mit in Summe 600.000 Euro beteiligen, fertig sein", berichtet Verkehrslandesrat Anton Lang.

Bis jetzt wurden der asymmetrische Mittelpfeiler und die zwei Widerlager betoniert. Projektleiter Gernot Hirzabauer von der A16, Verkehr und Landeshochbau: „Nun kann mit den drei Rampen, die eine Gesamtlänge von 150 Meter haben, begonnen werden. In Summe wird die Brücke eine Spannweite von 70 Meter haben und den Radfahrern und Fußgängern eine Breite von vier Metern bieten. Aufgrund der gegebenen Situation eines starken Wasserspiegelanstieges der Mur im Hochwasserfall wird die Brücke etwas ,angehoben‘ errichtet, um einen Meter Freibord im Hochwasserfall zu gewährleisten. Ausgelegt ist sie auf ein HQ-100-Ereignis. Derartige Bauten lassen sich am besten im Winter, sprich bei Niedrigwasser umsetzen." Als Brückenbelag wird eine zweilagige Gussasphaltschicht mit darunterliegender Abdichtung errichtet. Die Tragschicht wird vier Zentimeter, die Deckschicht drei Zentimeter betragen.

In Summe werden ca. 150 Tonnen Stahl und 950 m3 Beton ver- bzw. eingebaut. Weiters werden 15 Bohrpfähle mit einer Länge von bis zu 18 Meter errichtet.

Und bezüglich ideale Lage des architektonischen „Hinguckers" wurde an der TU Graz sogar eine Diplomarbeit verfasst.

1. Februar 2019

 





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01.02.2019
Andreas Kreminger

 
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