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Mobilitätspreis 2019: Einreichfrist bis 14. Juni
LR Anton Lang ist schon gespannt, welche tollen Projekte heuer eingereicht werden.
LR Anton Lang ist schon gespannt, welche tollen Projekte heuer eingereicht werden.
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Laut österreichischer Bundesregierung sind die CO2-Emissionen des Verkehrs bis zum Jahr 2030 um ein Drittel gegenüber dem Jahr 2005 zu reduzieren. In der Steiermark hat der Verkehr derzeit etwa das Emissionsniveau des Jahres 2005. Um die Steiermark dem Klimaziel näher zu bringen, hat der VCÖ heute gemeinsam mit Landesrat Anton Lang und den ÖBB den VCÖ-Mobilitätspreis Steiermark gestartet, der heuer unter dem Motto "Mobilitätswende voranbringen" steht. Gesucht sind Projekte und Ideen, die die Mobilität und den Gütertransport klimaverträglicher machen.

Im Jahr 2005 verursachte der Verkehr in der Steiermark 3,7 Millionen Tonnen CO2, um fast 1,7 Millionen Tonnen mehr als im Jahr 1990, informiert der VCÖ. Die CO2-Emissionen werden auf Basis der im Land getankten Treibstoffmenge ermittelt und befinden sich heute auf dem Niveau des Jahres 2005. "Die Strategie, um das Klimaziel zu erreichen heißt: Verkehr vermeiden, Verkehr verlagern und als dritter Schritt Energieverbrauch reduzieren, etwas durch E-Mobilität", betont VCÖ-Experte Markus Gansterer.

Laut Statistik Austria nutzen vier von zehn Steirerinnen und Steirer das Fahrrad häufig als Verkehrsmittel, etwa zur Arbeit, zum Sportplatz oder um Einkäufe zu erledigen. Die Steirerinnen und Steirer legen für Alltagserledigungen pro Tag mehr als 1,6 Millionen Kilometer zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurück, was ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz ist. Zudem fahren sie täglich rund sechs Millionen Kilometer mit dem Öffentlichen Verkehr.

"Um diesbezüglich auch weiterhin erfolgreich zu sein, brauchen wir Partner in allen Bereichen, die mit uns gemeinsam das Ziel einer multimodalen, klima- und umweltfreundlichen und vor allem auch für den Einzelnen leistbaren Mobilität verfolgen. Der VCÖ ist hier in seiner Kompetenz und Außenwirkung ein unverzichtbarer Impulsgeber. Ich freue mich bereits jetzt auf viele zukunftsweisende Einreichungen zum VCÖ-Mobilitätspreis 2019. Ich bin davon überzeugt, dass der steirische Innovationsgeist auch in Sachen Mobilitätswende tolle Beiträge beisteuern wird", so Verkehrslandesrat Lang.

"Wir sind die letzte Erwachsenen-Generation, die den Klimawandel bremsen kann. Deshalb steht der VCÖ-Mobilitätspreis heuer unter dem Motto "Mobilitätswende voranbringen"", erklärt VCÖ-Experte Gansterer. Der VCÖ-Mobilitätspreis Steiermark wird vom VCÖ in Kooperation mit dem Land Steiermark und den ÖBB durchgeführt und auch vom Verkehrsverbund Steiermark und der Holding Graz unterstützt.

Am VCÖ-Mobilitätspreis Steiermark können Betriebe und Unternehmen, Gemeinden und Städte, Schulen, Fachhochschulen und Universitäten sowie Vereine und Initiativen teilnehmen. Darüber hinaus können Privatpersonen mit Ideen mitmachen.

Der Vorstand der ÖBB Infrastruktur Johann Pluy ruft zur Teilnahme am VCÖ-Mobilitätspreis Steiermark auf und betont: "Als größtes Klimaschutzunternehmen Österreichs gehört es zu den Kernaufgaben der ÖBB, klimafreundliche Mobilität anzubieten. Wir arbeiten daran, die Bahn noch attraktiver zu machen und das Streckennetz im Sinne unserer Kundinnen und Kunden zu erhalten, zu modernisieren und auszubauen. So sind in der Steiermark mit dem kürzlich erfolgten Baustart für den Abschnitt Graz-Weitendorf 100 Prozent der Koralmstrecke in Bau, sodass nach Fertigstellung der Bauarbeiten 2026 die Fahrzeit von Graz nach Klagenfurt nur mehr 45 Minuten betragen wird."

Heuer gibt es beim VCÖ-Mobilitätpreis eine eigene Kategorie für Raumordnung und verkehrssparende Siedlungsentwicklung. Gesucht sind beispielsweise Gemeinden und Städte, die ihre Ortskerne stärken oder Wohnbauträger, die zentrumsnahe Siedlungen forcieren. Weitere Beispiele für Projekte, die eingereicht werden können, sind Betriebe, Unternehmen, Schulen und Freizeiteinrichtungen, die Mobilitätsmanagement umsetzen oder Betriebe und Unternehmen, die auf umweltverträgliche Gütertransporte setzen.

Einreichfrist ist der 14. Juni 2019, Einreichunterlagen und Informationen zum VCÖ-Mobilitätspreis Steiermark gibt es unter Externe Verknüpfung www.vcoe.at und beim VCÖ unter (01) 8932697. Die Einreichungen werden von einer Fachjury bewertet und im September werden die am besten bewerteten Projekte ausgezeichnet.

Im Vorjahr gewannen das Mobilitätsmanagement der Knapp AG, Bad Radkersburg für die Förderung des Radverkehrs, und das Mobilitätskonzept von Gratwein-Straßengel den VCÖ-Mobilitätspreis Steiermark.

Für Rückfragen steht Ihnen Christian Gratzer (VCÖ-Kommunikation) unter (01) 8932697 oder (0699)18932695 gerne zur Verfügung.

9. April 2019 





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29.04.2019
Andreas Kreminger

 
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